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    <title>Poços de Caldas (Artikel mit Tag Pocos)</title>
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    <description>Unsere zweite Heimat ....</description>
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    <pubDate>Sun, 30 Nov 2025 09:07:00 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Poços de Caldas - Unsere zweite Heimat ....</title>
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    <title>Fr, 28.11. und Sa, 29.11.2025</title>
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    <author>nospam@example.com (Moni)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Freitag:&lt;/strong&gt; Koffer Nr. 3 ist fast fertig. Zwei Waschbeutel und einer mit den ganzen Cremes des GöGa müssen noch rein, zwei Paar Schuhe und die unsäglichen Beutelchen mit Kabel und Computergedöns sowie die letzte Schmutzwäsche. Und dann wird es spannend, was das Ding so wiegt. Wenn das nicht hinhaut, darf ich alles wieder umpacken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe noch ein bisschen im Garten gewerkelt, Dinge weggeräumt, die hier nicht neun Monate lang einstauben müssen, eine weitere Rosa-Tüte gepackt etc. Es sieht schon recht kahl aus bei uns. Marcio kriegt heute noch zwei Müllbeutel vor die Tür gestellt, dann müssen wir uns mit der Müllproduktion zurückhalten … zumindest mit Müll, der stinken könnte. Ich will ja nicht, das Rosa in Ohnmacht fällt, wenn sie am Mittwoch kommt.&lt;br /&gt;
Klaus hat den Vormittag vorm PC verbracht und den Nachmittag (Fußball) vor dem Fernseher. Er will alle anstehenden Arbeiten morgen erledigen. Jeder wie er mag.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Abend gab es dann Spaghetti mit Tomaten-Hackfleischsoße. Soße ist jetzt aus. Die restlichen Nudeln werden am Samstag mit den restlichen Eiern gebraten. Dazu gibts Ketchup. Völlig vitaminfrei und zudem mein Leibgericht. &amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Samstag&lt;/strong&gt;: Werde schon um vier Uhr wach. Das wird immer schöner hier. Immerhin ist es in D schon acht&amp;#160;und meine innere Uhr muss sich ja sowieso bald neu justieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den letzten Koffer haben wir mal Probe gewogen: satte 27 kg und damit 4 kg zu viel (und da war noch gar nicht alles drin)! Scheibenkleister! Ich weigere mich, Koffer 2+3 – die ja ineinanderstecken – wieder auseinander zu reißen. Dann hätte ich zwei halb gefüllte Gepäckstücke, in denen alles rumfliegt und ich habe auch kein Füllmaterial mehr, mit dem ich das stabilisieren könnte. Aber wir haben hier noch eine kleine Nylon-Reisetasche, in die jetzt alles gepackt wird, was nicht so wichtig, aber schwer ist. Ich hoffe, die kommt einigermaßen heil in Frankfurt an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Auto ist eingepackt, die Bewässerung für die Pflanzen justiert, die Markise ist weggepackt und das heiße Wasser abgestellt. Was jetzt noch im Tank ist, reicht zum Duschen und Spülen. Klaus hat den online check-in gemacht und danach den Computer eingemottet. Als letztes haben wir die massive (sauschwere) Holzbank wieder vom Balkon geholt und ins Büro verfrachtet. Das ist immer ein Akt, weil die nur in einer bestimmten Art und Weise durch die kleine Öffnung der Balkontür bugsiert werden kann und wir uns&amp;#160;einfach nicht merken können, wie rum das geht. Wir könnten die Aktion mal fotografieren, aber dafür haben wir in dem Moment keinen Nerv. Danach war ich jedenfalls reif für die Dusche und habe im Anschluss die Handtücher in die Maschine gestopft. Klaus steht für Morgen noch ein großes Handtuch zur Verfügung, ich komme mit einem Waschlappen zurecht, Die werden am Sonntag zusammen mit der Bettwäsche gewaschen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Abend gab es dann die gebratenen Nudeln mit Ketchup. Der ist jetzt aus. Ich habe noch den Rest Rotwein getrunken und Klaus das letzte Gläschen Liturgico (eine Art Portwein). Beim Fernsehen gab es für jeden noch eine Dose Bier. Das ist jetzt auch alle. Punktlandung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So, Ihr Lieben, das war Brasilien 2025! Am Sonntag um 11.45 Uhr kommt unser Fahrer und holt uns ab. Ca. vier Stunden brauchen wir bis nach São Paulo, dann sitzen wir die nervige Wartezeit im Flughafen aus und um 18 Uhr irgendwas sind wir hoffentlich in der Luft.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Danke, dass Ihr uns ein Stückchen durch Brasilien bzw. Poços de Caldas begleitet habt. Ich weiß Eure Treue zu schätzen!&lt;br /&gt;
Danke auch an mein Notebook, das wider Erwarten die drei Monate noch durchgehalten hat. Der Akku wird immer dicker und das Notebook wackelt beim Schreiben wie ein Hundeschwanz. Aber es funktioniert!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir sehen uns bald in der ersten Heimat bei Glühwein und Reibekuchen! Liebe letzte Grüße aus Brasilien und até logo!&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Sun, 30 Nov 2025 10:07:00 +0100</pubDate>
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    <category>pocos</category>

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    <title>So, 16.11. und Mo, 17.11.2025</title>
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    <author>nospam@example.com (Moni)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sonntag:&lt;/strong&gt; Im Park ist wieder einmal Volksbelustigung. Wir haben keine Ahnung, was für ein Event das ist und es ist auch egal, weil alles irgendwie gleich ist. Um 6.58 Uhr geht es los mit lautstarken Mikrofontests. Poços ist jetzt wach, danke! Die Duldsamkeit der Brasilianer ist grenzenlos. Ab kurz vor acht Uhr gibt es kein Halten mehr. Ein Markschreier brüllt ins Mikro, als ginge es um sein Leben. Wie gesagt, wir wissen nicht, um welche Festivität es sich handelt … es könnten Feierlichkeiten zum Tag der Republik sein, ein sportlicher Wettkampf oder ein Gottesdienst. Alles hört sich gleich an. Wir fragen uns nur, warum man sonntags ab sieben Uhr Rabatz machen muss, dass man aus dem Bett fällt. Auch für Brasilianer ist der Sonntag ein Tag, an dem man mal ausschlafen könnte. In solchen Momenten wünsche ich mir manchmal ein ordentliches Gewitter oder zumindest Starkregen. Wäre dem Marktschreier vermutlich egal, der steht ja auf einer überdachten Bühne. Aber wenn niemand da wäre, den er anschreien kann …?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir waren heute nochmal am See frühstücken und waren nicht die einzigen mit dieser Idee; die Terrasse saß voll mit Leuten. Wir haben gerade noch ein kleines Tischchen ergattert und unsere Bestellung aufgegeben. Kaffee, Kakao, Pão de Queijo mit Pulled Pork und ein Brot mit Käse überbacken. Geplant war, uns beide Speisen zu teilen, aber der GöGa hat das&amp;#160;Schweineteilchen schneller eingeatmet, als ich gucken konnte. Also musste ich mir nochmal ein eigenes bestellen (sind aber wirklich klein). Außerdem haben wir eine Art Quarkspeise entdeckt, mit Marmelade und Knusperkörnern und die mussten wir natürlich auch noch probieren. Lecker! Ein bisschen anders als bei uns, aber gut essbar. Die Portion haben wir uns dann tatsächlich geteilt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Shop haben wir noch einen halben Käse (von dem sehr leckeren) und ein Viertel von dem noch älteren Käse gekauft. Das sollte jetzt reichen! Zwei Stück Nusskuchen und zwei Stück Zimtkuchen haben wir auch noch mitgenommen. Und ein Glas Marmelade aus einer Frucht (Uvaia), die es wohl nur hier gibt und die ich noch nie gesehen habe. Da bin ich sehr gespannt drauf!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf dem Rückweg haben wir nochmal an einem Laden gehalten, die Teppiche, Decken, Hängematten und Kissen verkaufen. Ich wollte nur mal sehen, was die so haben. Wir suchten noch nach einem Läufer, den wir innen vor die Terrassentür legen können. Bislang lag da so ein Bambusläufer, der aber Auflösungserscheinungen zeigte und auf den Fliesen gerne wegrutschte. Nix für alte Leute. Nun haben wir einen recht schönen Teppich mit gummierter Rückseite und verstärkten Ecken. Er hätte etwas schmaler sein können, aber da gab es leider nichts. Egal, gefällt uns und erfüllt seinen Zweck. Gelatzt haben wir BR 160, ca. € 27,00. Da kann man nicht meckern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eigentlich wollten wir auch noch zum Supermarkt im Shopping-Center. Da haben wir aber noch nicht mal einen Parkplatz gefunden und sind sofort weitergefahren. Da müssen wir halt morgen nochmal hin.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Abend haben wir damit begonnen, die Riesenportion Nudelauflauf, die ich eingefroren hatte, zu vertilgen. Eine Hälfte haben wir geschafft, die andere gibt es am Dienstag. Alles muss weg!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Montag: &lt;/strong&gt;Den Morgen beginne ich um sechs Uhr mit meiner absoluten Lieblingsbeschäftigung: Das Buchen unserer Vereinskasse! Ich hasse den Umgang mit Zahlen und muss mich wahnsinnig konzentrieren, um keine Zahlendreher zu produzieren, die dann das Endergebnis verfälschen. Ich habe schon alle möglichen Sicherungen eingebaut, um solche Flüchtigkeitsfehler schnell lokalisieren zu können. Das alles nervt mich zu Hause schon gewaltig und ich bin schon mit einem sauberen Rückstand hergekommen. Hier habe ich diesen Rückstand schön ignoriert und bis zum letzten Moment gewartet, das endlich anzugehen. Hier muss ich das an Klaus‘ Schreibtisch machen, wo kein Licht hinkommt, man keine Ablagefläche für die Kontoaufstellung etc. hat und die Tastatur ungewohnt ist. Nix ist’s mit blindschreiben – man muss ständig hin und her gucken und wird dabei ziemlich schnell kirre.&lt;br /&gt;
Aber ich habe es fast geschafft. Morgen nochmal zwei Stündchen und dann kann ich mich ganz entspannt darum kümmern, hier die Zelte ordentlich abzubrechen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Noch vor dem Frühstück fahren wir zum Supermarkt und bringen bei der Gelegenheit auch gleich Brötchen mit. Nach dem späten Frühstück hole ich ein bisschen Schlaf nach und packe dann die ersten Weihnachtsbeutelchen. Klaus hat schon zwei Pullen von dem guten Cachaça abgefüllt und mir ins Nähzimmer gestellt. So langsam füllt sich das Gästebett mit Dingen, die irgendwie in die Koffer müssen. Danach ist draußen Weltuntergang mit Starkregen und Gewitter, im Wohnzimmer ist Fußball und in der Nachbargarage tüftelt Dudu an den von Klaus entsorgten Kameras etc. herum.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die gestern gekaufte Marmelade (Uvaia) schmeckt sehr gut und ist nicht sehr süß. Beschreiben kann ich den Geschmack allerdings nicht. Ebenfalls lecker ist der Nusskuchen, aber wegen des hohen Sättigungsgehalts nur in homöopathischen Dosen genießbar.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Abend gab es schnelle Frikadelle mit Möhrengemüse. Frikas sind jetzt aus, muss ich von der Karte nehmen.&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 11:31:00 +0100</pubDate>
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    <title>Mo, 27.10. bis So, 02.11.2025</title>
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    <author>nospam@example.com (Moni)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Montag:&lt;/strong&gt; Die Reise zu unserem Urlaubsort verläuft gut; nur in São Paulo zähfließender Verkehr (wie erwartet) und ein längerer Aufenthalt vor einer Baustelle, über die der Verkehr nur einspurig geleitet wird.&lt;br /&gt;
Unser Appartement ist riesig und geht über zwei Stockwerke. Es ist schön und komfortabel eingerichtet, alles ist klimatisiert. Nur die Lichtschalter sind ein Mysterium und bleiben es auch bis zu unserer Abreise. Beim Koffer auspacken stelle ich fest, dass ich für mich keine einzige Unterhose mitgenommen habe. Für Klaus habe ich zwei extra T-Shirts dabei, weil er sich ja immer einsaut und ich habe nur die Unterbuxe, die ich gerade anhabe. Super!&lt;br /&gt;
Wir richten uns ein und machen eine Erkundungstour durch die drei Gebäude, die mit überdachten Gängen miteinander verbunden sind. Die Aufzugssysteme sind etwas verwirrend, weil man mit dem einen Aufzug nur die Suiten mit den geraden Nummern erreicht und mit dem anderen die ungeraden. Wenn man es mal kapiert hat, ist es aber ok. Im 24h-SBShop – in den man nur mit einer speziellen App kommt und auch nur damit bezahlen kann – erstehen wir noch vier kleine Dosen Bier, zwei belegte Sandwich und eine Packung Notfallkekse. Damit bestreiten wir unser Abendessen. Wir hatten mittags noch eine Monster-Pastel und brauchen kein großes Abendessen mehr.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dienstag:&lt;/strong&gt; Eine Stunde Strand ist uns vergönnt, dann kommt der Regen. Wir fahren in das kleine Einkaufszentrum in unserer Kunststadt. Dort befindet sich ein Supermarkt, diverse Läden mit Strandbekleidung, Mode, Schmuck und Schuhe, ein Dekoladen und ein Shop mit Handtüchern, Bettlaken und ähnlichem. Dort entdecke ich im Schaufenster auch Unterwäsche. Ich habe die Befürchtung, dass die nur Höschen für kleine brasilianische Ärschchen haben, aber die Verkäuferin zaubert von irgendwoher auch Exemplare in meiner Größe (Sorte „eine gut sitzende Unterhose darf unter der Achsel nicht kneifen“). Wir kaufen zwei Stück. Ich habe „Rei in der Tube“ dabei und muss halt dann abends immer mal waschen. Das ist ok. Im Supermarkt kaufen wir noch Getränke, Küchenrollen und Einweg-Plastikbecher. Die Auswahl an Gläsern im Appartement ist sehr überschaubar und Bier aus Sektgläsern schmeckt einfach nicht.&lt;br /&gt;
Am Abend speisen wir im Hotelrestaurant „Funchal“. Ist zwar recht teuer, aber sehr gut.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mittwoch:&lt;/strong&gt; Bin um vier aufgestanden und habe die Entstehung eines Gewitters beobachtet, das sich um sechs entlädt. Ich gehe nochmal ins Bett. Wir lassen das Frühstück ausfallen und marschieren gleich zum Strand. Das Wetter hat sich einigermaßen beruhigt und warm genug ist es sowieso. Am Strand essen wir je ein Käsespießchen und später noch eine Portion frittierte Garnelen, die locker für vier Personen gereicht hätte.&lt;br /&gt;
Klaus macht im Internet eine Burgerbude aus, die wir am Abend aufsuchen. Ist mehr ein Imbiss mit Lieferservice. Es gibt ganze zwei Tische und einen riesigen Fernseher auf der kleinen Terrasse. Der Burger ist mäßig gut und das Besteck, das mir gereicht wird, besteht aus dünnem Blech und ist völlig ungeeignet. Uri Geller war hier … so sieht es jedenfalls aus, als ich mit Essen fertig bin. Klaus hatte mehr Glück, sein Besteck war ok. In die Bude müssen wir nicht noch einmal.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Donnerstag (Hochzeitstag):&lt;/strong&gt; Ich habe schlecht und wenig geschlafen. Draußen schüttet es. Wir frühstücken im Hotel. Das Buffet ist recht ordentlich: viel frisches Obst, verschiedene Säfte, Brot- und Kuchenauswahl, ein bisschen gekochter Schinken, Salami und die eine Sorte Käse, die es hier immer gibt. Dazu noch Rührei und Würstchen in einer roten Soße. Eine kleine Müsliecke gibt es auch, ist aber für uns verzichtbar.&lt;br /&gt;
Danach fahren wir ins Einkaufscenter und erstehen als erstes einen Kugelschreiber. Von den vier Stück, die wir mithaben, haben am Vortag gleich drei ihr Leben gelassen. Das geht gar nicht, ich muss ja meine Kreuzworträtsel machen! Danach noch ein bisschen im Dekoladen gestöbert und zwei schöne Kaffeebecher für unsere Küche in Poços erstanden.&lt;br /&gt;
Wir machen noch eine Erkundungstour am Meer entlang und finden eine größere Stadt mit vielen Geschäften und richtig Leben. Sie endet an einer Fähre, die auf eine Insel führt. Wir machen aber kehrt und fahren zurück, halten einen ausgiebigen Mittagsschlaf.&lt;br /&gt;
Am Abend essen wir im „Maremondi“, wo wir schon unseren letztjährigen Hochzeitstag gefeiert haben. Das Essen ist wieder sehr lecker: Lachscarpaccio, Nudeln mit Garnelen-Sahne-Soße, Pana cotta auf rotem Fruchtspiegel. Wir kriegen auch dieses Jahr einen „Parabens“-Teller mit Schokotörtchen und zwei kleinen Kerzen. Der Kellner macht drei Fotos von uns, die sämtlich verwackelt und unbrauchbar sind. Egal, wir wissen ja, wie wir aussehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Freitag:&lt;/strong&gt; Es schüttet. Wir frühstücken und fahren dann noch einmal in die Stadt mit der Fähre. Diesmal benutzen wir sie auch und fahren für € 1,- auf die Insel. In einem kleinen Ort mit malerischem Hafen speisen wir im „O Pescador“ ganz hervorragend. Wir warten zwar relativ lange aufs Essen, aber alles ist brüllend heiß und köstlich. Der Reis ist mit Gemüse angerichtet, es gibt knusprige Pommes, Backfisch und eine sehr würzige Krabbensoße. Hat ganz toll geschmeckt und die Menge hätte locker für drei bis vier Personen gereicht!&lt;br /&gt;
Auf der Rückfahrt merke ich, dass ich wieder einmal Durchfall bekomme (was nicht am Essen, sondern an meinem bescheuerten Verdauungstrakt liegt) und bin froh, als wir endlich zuhause sind. Die Klospülung kommt an ihre Grenzen; brasilianische Spülungen sind für solche Attacken nicht vorgesehen. Gut, dass wir drei Toiletten in der Wohnung haben. Nach einem Mittagsschlaf ist aber alles wieder ok – mit der Spülung und auch mit meinem Gedärm.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Samstag:&lt;/strong&gt; Blauer Himmel, Sonnenschein! Wir verbringen mehrere Stunden am Meer und genießen das richtige Strandleben. Fliegende Händler bieten alles feil, was das Herz begehrt: Käse, Süßigkeiten, Tischdecken, Teppiche, Lotterielose, Spielzeug, Bekleidung, Schmuck, Sonnenbrillen und -hüte, Luftballons etc. Hier kriegt man alles! Ich liebe dieses bunte Treiben. Vor ein paar Tagen haben wir hier eine Truppe „Zahnarztgattinnen“ on Tour beobachtet, die einfach alles gekauft haben. Die hatten sich die Aufgabe gestellt, möglichst viel vom sauer verdienten Geld ihrer Ehemänner unter die Leute zu bringen. Die haben es so richtig krachen lassen und jeden Einkauf mit dutzenden Fotos dokumentiert. Die hatten Spasss!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sonntag:&lt;/strong&gt; Unsere Habseligkeiten sind schnell im Koffer. Wir frühstücken kriegsstark und sind noch vor neun Uhr auf der Piste. Es ist wenig Verkehr und wir kommen prima durch. Auch São Paulo gewährt um diese Zeit eine zügige Durchfahrt. Leider schüttet es ununterbrochen und mir fallen dauernd die Augen zu. Bei einer Pinkelpause trinke ich noch einen Kaffee, dann geht es besser.&lt;br /&gt;
Bei Campinas steuern wir einen Ort an, der für seine Porzellanwaren bekannt ist. Es gibt ein riesiges Outlet-Center am Ortseingang. Hier finden wir eine französische Butterdose, nach der ich bei unseren Streifzügen durch Frankreich schon immer mal Ausschau gehalten, aber nicht gefunden habe. Die Dinger funktionieren mit Wasser (ohne Kühlung) und ich will das einfach mal ausprobieren. Im Ort selbst gibt es mehrere kleine Porzellanshops und in einem finden wir noch ein gelbes Salatschälchen als Ersatz für das kaputt gegangene zu Hause sowie ein Döschen, passend zu unserer Keramik-Salatschüssel. Beides brauchen wir nicht dringend, aber wenn wir schon mal hier sind …! Was wir bräuchten, wären zwei weitere Eierbecher, aber die gibt es im ganzen Ort nicht.&lt;br /&gt;
Unser nächstes Ziel ist der tolle Supermarkt in Boa Vista. Zuhause ist der Kühlschrank leer und etwas essen wollen wir heute Abend ja auch noch. Im Supermarkt ist die Hölle los; am Sonntagnachmittag kaufen alle ein! Wir decken uns mit Obst, Wurst und Käse ein und machen uns schleunigst aus dem Staub. Die letzte halbe Stunde im Auto sitzen wir auf einer Backe ab.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Insgesamt ein schöner Urlaub mit sehr viel Regen, aber immer noch besser als vorhergesagt. Die Strandtage waren für uns ausreichend, ich musste nicht kochen und wir haben trotzdem (bis auf den Burger) ganz gut gegessen und sehr schön gewohnt.&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 12:10:00 +0100</pubDate>
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    <title>So, 19.10. und Mo, 20.10.2025</title>
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    <author>nospam@example.com (Moni)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:986 --&gt;&lt;strong&gt;Sonntag:&lt;/strong&gt; Gammel-Tag. Ich sitze noch im Schlafanzug, schlürfe Kaffee und löse Kreuzworträtsel. Klaus war immerhin schon im Bad und sitzt nun vor dem PC und guckt nebenher Fußball. Es ist halb elf, als sich Dagma via WhatsApp meldet und anfragt, ob wir Lust haben, heute Mittag mit ihr, ihrer Tochter Tania und der Enkelin Livia in ein Fischlokal zu fahren. Klar, Essen gehen geht immer! Wir verabreden uns für 12.00 Uhr vor ihrem Haus. Das Gammeln ist vorbei. Ich renne ins Bad und ziehe mir endlich was an. Wir sind pünktlich am Treffpunkt und fahren mit zwei Autos los. Tania fährt vor, weiß aber nicht, dass eine wichtige Straße wegen Sanierungsarbeiten gesperrt ist. Wir müssen etwas rumkurven, um einen Monsterstau zu umfahren und tanken müssen wir auch noch; die Tankanzeige macht schon hässliche Geräusche.&lt;br /&gt;
Als auch das erledigt ist, fahren wir in Richtung der ehemaligen „Fazenda Alemão“, die es leider nicht mehr gibt, seit die Betreiberin einen tödlichen Autounfall erlitten hat. Die Straße ist noch genauso schlecht wie früher aber links und rechts des Weges hat sich einiges getan. Neue Höfe und Weideflächen sind entstanden, neue Häuser gebaut. Nagelneu ist auch das Fischrestaurant, in das Tania abbiegt. Riesengroß mit mehreren Fischteichen und einer Freifläche für Autos, einem Spielplatz für Kinder und einigen Sitzbänken entlang des großen Teiches. Im Restaurant werden zwei Tische aneinandergeschoben, damit wir alle Platz haben.&lt;br /&gt;
Das Restaurant ist sehr gut besucht; die haben nur am Wochenende auf und entsprechend groß ist der Zulauf an beiden Tagen. Wir bestellen Orangensaft und frittierte Tilapiastückchen als Vorspeise. Die Leute am Nachbartisch sind im Aufbruch begriffen und der Mann spricht uns an. Er hatte mitbekommen, dass wir mit Dagma englisch sprechen und wollte wissen, wo wir denn herkommen. Nach einem kurzen Schwätzchen sind sie dann gegangen und er hat uns noch einen schönen Aufenthalt gewünscht&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als Hauptspeise haben wir gegrillten Tilapia bestellt mit einer Limonensoße, Spargelstangen und gratinierten Kartoffelscheiben. Das hat gut geschmeckt, auch wenn das Gericht bei mir anders ausgesehen hätte. Die Kartoffeln waren mit ein paar Käsestreifen belegt und sind mal am Ofen vorbei getragen worden und die Soße bestand lediglich aus ein bisschen Olivenöl mit Limonensaft. (Hätte ich mir eigentlich denken können; siehe Eintrag vom Samstag.) Dazu gab es – wie könnte es anders sein – eine große Schüssel Reis.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Livia bekam noch ein Eis, dann waren Mutter und Tochter wieder am Teich zum Angeln. Man kann hier einfache Angelruten aus Bambus mit einem dünnen Nylonseil und einem einfachen Haken ausleihen. Dazu gibt’s noch Fischfutter, das genau in den Haken passt. Damit sind die Kids beschäftigt und versuchen ihr Glück. Ich habe mir das Ganze mal angeguckt: die Fische sind winzig und das Futter ist groß. Die können da im besten Fall ein bisschen von dem aufgeweichten Futter abknabbern. Keine Chance, da einen Fisch rauszuholen (sonst würden die das auch gar nicht anbieten *lach*). Die großen Fische sind in einem anderen Teich und da stand auch schon ein Reiher und hat auf seine Mahlzeit gewartet. Für die Kids ist das aber eine Riesengaudi und die waren alle mit Feuereifer dabei.&lt;br /&gt;
Es war ein netter Mittag und Dagma hat es sich nicht nehmen lassen, die Rechnung zu begleichen. Das hat allerdings wegen technischer Probleme eine ganze Weile gedauert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ebenfalls gedauert hat unsere Heimfahrt. In Poços sind wir noch ein Stündchen von einem Stau in den nächsten gefahren. Die Zufahrt in unsere Straße ist wegen der Teerarbeiten gesperrt und hier gibt es keine Umleitungen. Man muss selbst sehen, wie man zurechtkommt und das gelingt nicht allen auf Anhieb, was zu weiteren Stauungen führt. Die meisten Straßen hier sind Einbahnstraßen, was das alles nicht einfacher macht. Wir sind also einen ziemlichen Umweg gefahren, um von oben zu unser (Einbahn-)Straße zu kommen und sind dann entgegen der Fahrtrichtung (von unten konnte ja keiner kommen) bis zu unserer Einfahrt gefahren. Ich war heilfroh, endlich zu Hause zu sein; inzwischen hatte ich reichlich Druck auf der Blase und die vielen Schlaglöcher und Bumper haben das Problem noch verschärft.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den Rest des späten Nachmittags haben wir ganz in Ruhe verbracht. Die Sonntage hier sind herrlich: keine lärmenden Kinder in der Schule, die Nachbarn sind alle auf ihren Woch enendgrundstücken, keine bellenden Hunde und die Katze hat sich – hoffentlich – auch ein anderes Terrain gesucht. Absolute Stille!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Montag:&lt;/strong&gt; Klaus puzzelt nach dem Frühstück an meinem Notebook herum, ich schneide den geplanten Sommerschlafanzug aus dem Rest des ungeliebten Stoffes zu und nähe die paar Teile zusammen. Danach ein kurzer Mittagsschlaf und ein bisschen Hausarbeit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es wird im Moment abends recht windig und auch ziemlich kühl. Nix ist es mit lauen Frühlingsabenden auf der Terrasse; wir sitzen lieber drinnen. Da wir hier einen wunderbaren und kaum genutzten Kamin haben, haben wir beschlossen, ein Feuerchen zu machen und den Abend vor dem Kamin zu verbringen - in kurzen Hosen und T-Shirt *lach*. Klaus hat sich dazu ein unkompliziertes Abendessen gewünscht und Eierkuchen „bestellt“. Da ich beim ersten Einkauf aus Unwissenheit zu Vollkornmehl gegriffen habe, sind die Dinger recht dick geworden und machten auch verdammt schnell satt. Außerdem hatte ich in zwei der Fladen auch noch einen Rest Grillkäse versenkt, was zwar gut geschmeckt hat aber den Sättigungsvorgang noch beschleunigte. Nun habe ich noch drei der dicken Pfannkuchen im Kühlschrank und weiß nicht so recht, was daraus noch werden könnte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es war jedenfalls ein gemütlicher Abend vor dem Kamin und das alte Bauholz von Mike, das hier schon seit Jahren in der Garage lagerte, ist nun weg. Das war so trocken, das brannte wie Zunder. Nun müssen wir schauen, wo wir neues Kaminholz herbekommen. Wir werden Rosa fragen, die kennt Gott und die Welt und wird auch eine Quelle dafür haben. Außerdem eilt es nicht. Der Kamin wurde jahrelang nicht genutzt, weil das um diese Jahreszeit normalerweise nicht nötig ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://pocosdecaldas.de/serendipity/uploads/Casa/Kamin.jpg&quot; style=&quot; width: 200px;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
So schön das ist, wenn es nachts kühl ist, am Morgen waren es gerade mal 14° C auf der Terrasse (um kurz vor acht Uhr). Dafür scheint aber die Sonne und es wird schnell wieder angenehm.&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 13:41:00 +0200</pubDate>
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    <category>pocos</category>

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    <title>Mi,15.10. und Do, 16.10.2025</title>
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    <author>nospam@example.com (Moni)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mittwoch: &lt;/strong&gt;Als Mittagessen für heute ist Bratwurst angesagt; dazu Reis und Bohnen und Brokkoli. Für mich also Bratwurst und Brokkoli – ich kann schon wieder keinen Reis mehr sehen und die braunen Bohnen finde ich sowieso eklig. Die Brasis sind fassungslos, wenn sie erfahren, dass ich keine Bohnen mag. Was so auch gar nicht stimmt. Ich mag Bohnen, aber halt diese kackbraunen Dinger nicht, auf die hier alle abfahren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf der Straße vor unserem Bäcker ist schon seit wir hier sind (sechs Wochen) die Deckschicht abgetragen und der Untergrund aufgeraut. Wir haben uns die ganze Zeit schon gefragt, wann die das mal wieder ordentlich machen wollen. Am Mittwoch war es so weit. Klaus war das letzte Fahrzeug, das noch durchfahren konnte. Nach ihm haben sie endgültig abgesperrt. Auch parken vor dem Hotel war nicht mehr möglich. Er musste einen Berg hochfahren und fand erst ganz oben einen Parkplatz. Entsprechend lange hat es gedauert, bis er mit den Brötchen zurückkam. Rosa hatte sich inzwischen schon wieder der Garage bemächtigt. *lach*&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe mich nach dem Frühstück endlich mal an die Gartenarbeit gemacht: Pflanzen in die Erde gebracht, Erde aufgefüllt, welke Blätter entfernt, Äste abgeschnitten, gedüngt, Läuse bekämpft etc. Jetzt sieht es wieder ordentlich aus und ich habe Rücken. Auch blöd!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Donnerstag: &lt;/strong&gt;Eigentlich wollten wir heute zu dem Supermarkt in … (Städtenamen vergessen), etwa eine halbe Stunde von Poços entfernt. Der Laden, in dem alles ordentlich und sinnvoll sortiert ist und in dem es auch ausgefallene Dinge zu kaufen gibt. Wir hatten aber beide keine rechte Lust und so richtig gebraucht haben wir auch nichts. Wir haben den Ausflug auf morgen vertagt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Klaus wurde beim Sport hart rangenommen (Knietraining) und hat seine Muckis ordentlich gespürt. Hier läuft es anders als in unseren Fitnessstudios: Du hast Deine festen Zeiten, wann du zu erscheinen hast und einen Trainer. Und der trainiert dich, aber hallo! Wäre ja genau mein Ding. Aber Klaus liebt es, gefordert zu werden und so ertrage ich halt das „Gejammere“ zweimal pro Woche. Immerhin scheint es was zu bewirken; er springt schon wieder rum, wie ein junger Hirsch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hab‘ ich schon von der Katze erzählt, die hier irgendwo hinter der Mauer zu den Nachbarhäusern wohnt? Sie hatte Junge, als wir hier ankamen und hat praktisch Tag und Nacht gemaunzt und die Blagen zur Ordnung gerufen. Wochenlang. Inzwischen sind die Kleinen selbständig und es war mal zwei Wochen etwas ruhiger. Nun ist Madame wieder rollig und das Gemaunze geht munter weiter. Wer schon mal eine rollige Katze erlebt hat, weiß was da abgeht. Wir mögen Katzen ja, aber sie könnte jetzt mal einen Umzug in Erwägung ziehen!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Rest des Tages verlief ereignislos. Klaus hat sich noch vor mir zum Mittagsschlaf niedergelegt und das will was heißen. Egal, wir haben ja Urlaub und haben zwei Stündchen herrlich gepoft.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Abend gab es einen halben kleinen Schweinebraten mit Nudeln und Salat. Dummerweise haben wir am Mittag jeder ein Schweinsöhrchen verdrückt (schmecken wie bei uns) und hatten gar nicht so viel Hunger. Der Braten war super zart und die Soße mit getrockneten Steinpilzen (von zu Hause mitgebracht) lecker. Mit Braten ist das halt so eine Sache … für zwei Leute ist das immer viel zu viel. Es wird also ein deja vu geben.&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 13:48:00 +0200</pubDate>
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    <title>Mi, 08.10. und Do, 09.10.2025</title>
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    <author>nospam@example.com (Moni)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mittwoch:&lt;/strong&gt; Klaus kommt vom Bäcker, kurz darauf kommt Rosa und wieder ein paar Minuten später erscheint auch Walter auf der Bildfläche. Die Bude ist voll; überall wird gewuselt. Als unsere zwei Arbeitstiere aufeinandertreffen, stellt Klaus sie einander vor: Walter, der beste Handwerker, Rosa, die beste Hausangestellte. Beim gemeinsamen Mittagessen denke ich mir, dass beide gut zusammenpassen würden. Beide sind fleißig und gewissenhaft und optisch wären sie auch ein schönes Paar. Vielleicht können wir hier ja noch ein bisschen kuppeln! Walter hat Rosas Essen gelobt und ordentlich zugeschlagen und Rosa hat gestrahlt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe am Vormittag zwei T-Shirts zugeschnitten, eins für Klaus und aus dem Rest noch ein Sonnentop für mich. Das Shirt ist am Nachmittag fertig geworden, das Top muss noch warten. Wie schön, dass die Ovi wieder läuft; macht gleich viel mehr Spaß!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Walter hat die neuen Fliesen verfugt und Rosa gesagt, wo sie schrubben darf, und wo nicht. Gemeinsam mit Klaus hat er auch den Schlauchhalter wieder an die Wand gebracht und für das Anbringen des bestellten – aber noch nicht gelieferten - Handlaufs seine Hilfe angeboten. Mal sehen, vielleicht können wir diesen Termin auf einen Mittwoch legen … wenn Rosa da ist. Hihihi!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eigentlich wollten wir, wenn alle guten Geister wieder weg sind, noch zu einem bestimmten Supermarkt fahren. Wir sind am Donnerstag bei Manoel und Tanja zum Grillen eingeladen und wollen richtig gutes Bier mitbringen. Da ich aber meinen Mittagsschlafwecker ausgeschaltet und prompt wieder eingeschlafen bin, war es schon recht spät geworden und wir hatten keine Lust mehr. So haben wir halt am Do Vormittag ein gestrafftes Programm.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Donnerstag:&lt;/strong&gt; Bin um kurz vor fünf mit Bauchgrummeln aufgewacht und notgedrungen aufgestanden. Zwischen den einzelnen Toilettengängen habe ich die Nägel gefeilt und angestrichen. Klaus wird um halb sieben wach und verschwindet ins Bad; um acht will er beim Sport sein. Als er zurückkommt, sind die Bauarbeiter gerade dabei, die eine Hälfte unserer Toreinfahrt aufzureißen. Die andere Hälfte ist noch passierbar. Wir also gleich wieder los in Richtung Supermarkt. Bier, Wasser, Eier etc. in den Einkaufswagen und ab zur Kasse. Danach noch schnell ins Gartencenter, zwei Sack Erde, ein Sack Kieselsteine und drei kleine Blümchen (eines ist für Tania) eingepackt und ab nach Hause. Eine halbe Stunde später müssen wir schon wieder los und Dagma – die ebenfalls zum Grillen eingeladen ist – abholen. Es wird gerade geteert und wir müssen durch die schwarze, stinkende Masse fahren. Macht hier aber nix, weil die Straßen sowieso uneben sind und es auf zwei Fahrspuren mehr oder weniger nicht ankommt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir laden Dagma ein und Google zeigt uns den Weg zu Manoel und Tania. Allein würden wir das niemals finden! Straße hoch, Straße runter, rechts, links, nochmal links und wieder rechts. Es ist wie Achterbahnfahren, nur langsamer. Auch Dagma hat keine Ahnung mehr, wo in etwa wir uns befinden und das will was heißen. Irgendwann stehen wir aber vor dem richtigen Haus und werden auch freudig begrüßt. Es wabert ein Holzkohleduft um unsere Nasen. Manoel hat auf der Terrasse eine Außenküche mit integriertem Grill installiert. Auch der übrige Garten hat sich gemacht. Wo einst nur Wiese war, wachsen jetzt jede Menge Obstgehölze. Meiner Meinung nach steht das alles zu dicht, aber Tania liebt es im Garten zu werkeln, zu schnibbeln und zu ernten. Stolz zeigt sie uns ihren Amora- (ist bei uns wohl Maulbeere) und Jabuticaba-Baum. Beide hängen voll mit zum Teil schon reifen Früchten. Der Garten ist ein Hanggrundstück mit reichlich Gefälle, was das Begehen schwer macht. Es gibt hier keine geraden Grundstücke. Poços de Caldas liegt auf einem erloschenen Vulkan und da wird auch nix begradigt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Celio und Magda kommen und Manoel serviert erste fertige Fleisch- und Wurststückchen. Man langt mit den Fingern hin und stopft sie in den Mund … als Appetizer sozusagen. Außerdem gibt es Nüsschen, Oliven, Baguette und Käse. Tania serviert noch einen frischen, bunten Salat ohne Soße (die Soße kommt aus einem Fläschchen, das auf dem Tisch steht) sowie einen – wie sie sagt - Kartoffelsalat mit geröstetem Speck. Das hat mit Kartoffelsalat nicht das geringste zu tun, schmeckt aber gut. Und Knoblauch ist auch reichlich dran, wie ich später feststelle. Klaus gibt Tania noch einen Grundkurs im Caipirinha machen, es wird Bier herumgereicht und Massen von Fleisch durch den Grill gejagt. Ein typisch brasilianisches Barbecue. Lecker, unkompliziert und fröhlich.&lt;br /&gt;
Es gibt sogar noch einen Nachtisch, bestehend aus gekauftem Schokoladenkuchen und einer Art Vanillepudding. Mir ist das zu süß, alle anderen sind begeistert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Danach müssen Celio und Magda wieder los, weil ihr entsetzlicher Köter (deutscher Spitz) sonst zuhause Randale macht. Ich bin schon froh, dass sie ihn nicht mitgebracht haben! Wir bleiben noch ein bisschen und verabschieden uns kurz vor halb vier, laden Dagma ab und freuen uns, dass wir ohne Behinderung durchs Tor fahren können. Die Bauarbeiter haben sich schon in den Feierabend verabschiedet.&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 14:23:00 +0200</pubDate>
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    <title>Freitag, 05.09.2025 - Angekommen</title>
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    <author>nospam@example.com (Moni)</author>
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    &lt;p&gt;Nach 22 Stunden sind wir wohlbehalten in Poços de Caldas angekommen; neuer Rekord von Haustür zu Haustür und das, obwohl wir in Frankfurt 45 Minuten Verspätung hatten und in São Paulo gleich mal eine Stunde im Stau standen! Da hatte es einen der bekloppten Mopedfahrer erwischt. Auf die Idee, eine Unfallstelle mal zügig zu räumen, kommen die hier nicht. Der Mopedfahrer lebte aber, der saß am Straßenrand. Uns wundert immer, dass da nicht mehr passiert mit diesen Helldrivern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Rosa empfing uns freudig. Die Bude war erwartungsgemäß blitzblank und sie mischte sich auch gleich ins Auspacken der Koffer ein und schleppte Dinge nach oben. Sie ist immer sehr schnell bei der Hand und so musste ich ihr manches wieder entwinden, weil es eben nicht für oben gedacht war. Wir haben sie dann mit dem Reinigen eines leeren Koffers beschäftigt, der im Innern mit Kartoffelkloßpulver eingestaubt war. Das Pulver wird wohl nicht mehr in Papiertüten eingeschweißt, sondern kommt einfach so in den Karton. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich die Kanten nochmal zugeklebt. Egal, Rosa war beschäftigt und ich konnte in Ruhe auspacken und sortieren. Es ist alles heil geblieben, nur einer unserer älteren Koffer hat ein Rad eingebüßt. Ich hab’s aber auf dem Kofferband gefunden und mitgenommen. Vielleicht kann man (Klaus) es ja für den Rückflug nochmal reparieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Klaus kümmerte sich derweil um unser Auto, das leider nicht ansprang. Lukas, unser Nachbar zur Linken hat es mit Starthilfe versucht, was aber nicht funktionierte. Es wurde dann eine neue Batterie geordert, die auch sofort geliefert und eingebaut wurde.&lt;br /&gt;
Wir konnten also unseren ersten Monstereinkauf starten:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als erstes zum Markt, weil da freitags Frischkäse geliefert wird. Großes Hallo am Käse- und am Obststand!&lt;br /&gt;
Klaus brachte die Markteinkäufe ins Auto, während ich die Gemüseabteilung des Supermarktes nach den guten Asterix-Kartoffeln absuchte, Salat, Zwiebeln und sonstiges in den Einkaufswagen packte. Dann haben wir Getränke gebunkert, Zucker, Mehl, Reis und Bohnen und alles, was sonst noch auf meiner Liste stand. Paprika gab es nur in Gelb und die Kaffeekapseln für unsere Maschine gibt’s in diesem Laden immer noch nicht. Da müssen wir also heute noch mal los und ins Einkaufszentrum fahren. Vielleicht finde ich da auch noch ein Pflänzchen für den Terrassentisch. Rosa hat zwar eine Begonie übers Jahr gerettet, aber die sieht ziemlich gakelig aus. Pflanzen gibt es im San Michel-Supermarkt leider nicht mehr, was sehr schade ist.&lt;br /&gt;
Jedenfalls hatten wir nach dieser Einkaufstour alles zu Hause, um ein kaltes Abendessen und das heutige Frühstück zu bestreiten (mit geschmacksneutralem Brasi-Schinken und einer vom letzten Jahr übrig gebliebenen Dose Bratwurst von unserem Lieblingsmetzger). Als bekennender Wurschtfresser leide ich jetzt schon. Gut, dass wir weitere Dosen mitgebracht haben! Ach Gott, wir sind aber auch vorausschauend und ausgebufft! 😉&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um 20.30 Uhr gab es für mich kein Halten mehr, ich bin ins Bett. Herrlich, den Körper endlich mal in eine waagrechte Position zu bringen! Klaus kam eine Stunde später und wir haben geschlafen wie Steine!&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Sep 2025 17:14:00 +0200</pubDate>
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    <category>pocos</category>

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    <title>Do, 28.11. und Fr, 29.11.2024</title>
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    <author>nospam@example.com (Moni)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Donnerstag:&lt;/strong&gt; Die letzten Tage hatten wir sehr schönes Wetter, Sonne und etwas Wind, aber trocken. Am Do wollten wir abends mal runter in die Stadt und uns das diesjährige Weihnachts-Lichtermeer anschauen und an einem der neu gestalteten Imbissbuden eine Kleinigkeit essen. Just als das Fußballspiel im Fernsehen zu Ende und es schon dunkel war, ging ein Schutt vom Allerfeinsten hernieder. Hat also gut geklappt. Eigentlich wollten wir das auch schon am Mittwoch gemacht haben, aber da war ich unpässlich.&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die Wetterkarte verheißt auch für die nächsten Tage nichts Gutes.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jedenfalls musste ich meinen sorgsam erstellten Speiseplan für die letzten Tage über den Haufen werfen und einen Plan B entwickeln. Es gab Frikadellen (dazu war eigentlich Kartoffelsalat angedacht), das letzte Miniportiönchen Pommes und Salat. Die letzten drei Kartoffeln werden halt gebraten und mit Ei serviert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Freitag:&lt;/strong&gt; Ich werde um sechs Uhr von einem Gewitter geweckt. Es schüttet wie aus Kübeln. Ich stehe auf und lösche als aller erstes 17 Emails mit Black-Friday Angeboten. Gott, wie mir das auf den Geist geht! Früher hieß das Schlussverkauf und man wurde nur in den Schaufenstern der Warenhäuser mit riesigen Plakaten dazu aufgefordert, endlich den alten Ramsch zu kaufen, den die noch rumliegen haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Danach habe ich mich an einen weiteren Patchworkblock für die zu erstellende Decke gemacht. Das geht tatsächlich ratzfatz. Man hat immer nur ein kleines Projekt zu bearbeiten und sieht schnell ein Ergebnis. Nur das Zusammennähen der einzelnen Blöcke wird nochmal ein ziemliches Gefrickel werden. Da sind viele Stiche von Hand zu nähen – sehr viele!&lt;br /&gt;
Jedenfalls habe ich schon fünf Blöcke in Gelbtönen und mittlerweile zwei in Blautönen, was knapp 1 ½ Reihen entspricht (7 brauche ich). Mal sehen, wann mich die Lust verlässt. Aber es gibt so viele verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten, dass die Arbeit (hoffentlich) nicht langweilig wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ansonsten werden hier immer schon mal ein paar Auf- und Wegräumarbeiten erledigt. Ich habe eine Tüte mit restlichen Lebensmitteln gepackt, die ich wohl nicht mehr brauche. Da das Sachen sind, die ich aus D mitgebracht habe (Instand Gemüse- und Fleischbrühe etc.) kann Rosa damit sowieso nichts anfangen. Also wird diese Tüte für Mike sein. Rosa bekommt einen eigenen Beutel mit Dingen, die ich hier gekauft habe. Viel ist es insgesamt nicht; wir sind super hingekommen mit unseren Vorräten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Abend haben wir es tatsächlich noch in den Park und seine Umgebung geschafft und uns die Weihnachtswunderwelt im Lichterglanz angeschaut. Schön gemacht, dieses Jahr! Bunt zwar, aber nicht ganz so kitschig wie in den Vorjahren. Die Rechnung dafür kriegen wir Januar präsentiert; der Posten taucht in der Stromabrechnung automatisch auf. Unter „#Natal Pocos de luz“ gibt es Videos dazu.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;An einem der neu gebauten Stände (das Areal kann sich jetzt wirklich sehen lassen!) haben wir dann auch noch eine Kleinigkeit gegessen und ein Bier gezischt. Danach haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Klaus Knie scheint die Lauferei ganz gut weggesteckt zu haben; mal sehen, was er am Morgen dazu sagt.&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 30 Nov 2024 11:32:00 +0100</pubDate>
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    <category>pocos</category>

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    <title>Fr, 15.11. 2024</title>
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    <author>nospam@example.com (Moni)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Freitag:&lt;/strong&gt; Wir fahren ins hiesige Shoppingcenter. Wir wollen nach einem Wein Ausschau halten, der uns sehr gut geschmeckt hat. Wir wissen nicht mehr, bei welchem Beutezug wir die Testflasche mitgenommen haben und werden auch hier nicht fündig, Es kann also nur der Super-Supermarkt gewesen sein, aber bis dahin ist uns der Weg jetzt zu weit. Egal, wir nehmen schon mal ein paar Süßigkeiten für Weihnachten mit, an die wir die Geldgeschenke für Marcio und Rosa pinnen werden und ein paar sonstige Kleinigkeiten brauchen wir eh noch.&lt;br /&gt;
Wir wussten zwar, dass Feiertag ist, hatten das aber beim Wegfahren zu Hause nicht mehr so richtig auf dem Schirm. Erst als wir den Andrang auf dem Parkplatz gesehen haben, fiel uns das wieder ein. Halb Poços war auf den Beinen!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da wir noch nicht gefrühstückt hatten, beschlossen wir – es war ja schon beste Mittagessenszeit – im Foodbereich des Einkaufscenters was zu essen. Gelandet sind wir in einem Steakhaus, das auch mexikanische Küche anbietet. Getestet haben wir Burritos und Tacos, die beide sehr lecker waren. Das Lokal sowie der gesamte Restaurantbereich waren rappelvoll. Ganze Familienclans waren unterwegs, mit Kind und Kegel und Oma und Opa waren auch dabei. Es hatte wohl niemand Lust zu kochen am Feiertag.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Abend waren wir dann bei Celio und Magda zu Hause eingeladen. Celio hat erzählt, dass sie früher in Manaus (sie sind erst vor ein paar Jahren wieder nach Poços gezogen), als beide noch berufstätig waren, eine Empregada (Hausangestellte) hatten, die auch für sie gekocht hat. Hier machen sie alles selbst und Magda informiert sich via Internet über Rezepte und das Anrichten der Speisen. Sie hat wohl in den letzten Tagen nichts anderes gemacht, so wie sie sich ins Zeug gelegt hat! Mein Gott … man wusste gar nicht, wo man zuerst hingucken soll.&lt;br /&gt;
Auf dem Couchtisch waren zwei Vorspeisenplatten angerichtet mit Käse, Crackern und verschiedenen selbst gemachten Dips. Eine Käsecreme hatte sie zu einem Weihnachtsbaum aufgetürmt und mit einem Käsestern sowie kleinen Tomaten dekoriert. Den musste sie auch als erste „zerstören“, weil sich sonst keiner getraut hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach dem üblichen kleinen Umtrunk mit Snacks und Geplauder ist sie dann irgendwann in der Küche verschwunden. Der Esstisch war schon toll dekoriert und es standen auch schon ein Gemüsesalat mit Obst sowie ein Kartoffelsalat bereit. Dazu kamen dann noch gebratene Lende, die zwei Tage in Bier eingelegt war sowie ein Risotto mit vier verschiedenen Käsesorten und – man staune – sogar ein bisschen Soße zum Fleisch. Alles hat wirklich gut geschmeckt, war toll angerichtet und dekoriert und wir kamen nicht umhin, sie mehrfach zu loben.&lt;br /&gt;
Als Nachspeise gab es noch je eine Schale „Doce de Leite“ sowie eine mit einer ebenfalls weißen Creme, die Tania mitgebracht hatte. Ich vermute, darin wurden Raffaelo verarbeitet und die war auch mit gerösteten Mandelblättchen garniert. Dazu gab es von Tania produziertes „Geleia de Amores“, jenem Obst, das bei Tania im Garten wächst und das Manoel schon nicht mehr sehen kann, weil es einfach zu viel ist. Ach ja, und Pistazieneis gab es auch noch. Halleluhja! Mir war nach der Völlerei nach einem anständigen Schnaps zumute, aber Celio kredenzte stolz einen Mandellikör aus Italien. Der war zwar gut, half aber nicht sonderlich bei der Verdauung.&lt;br /&gt;
Wir haben noch ein bisschen geplaudert und uns artig für das tolle Essen und die viele Arbeit bedankt und uns dann verabschiedet. Zu Hause haben wir dann schnapsmäßig noch einmal nachgelegt. 😉&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es war ein wirklich netter Abend und wir haben uns noch zu einem Rodizio-Essen im Restaurant verabredet, bevor wir wieder abreisen. Eigentlich wollte Manoel uns zu einem Grillabend einladen, aber in nächster Zeit soll es immer wieder regnen, was dann keinen Spaß macht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ihren ewig kläffenden Deutschen Spitz hatte Celio freundlicherweise eingeknastet. Ein niedriges Brett in einer Türöffnung erlaubte ihm das Dabeisein aber überspringen konnte er die Hürde nicht. Celio weiß, dass ich Angst vor Hunden habe, weil mich genau so ein Spitz als Kind mal übel gebissen hat. Mit großen Hunden kann ich besser umgehen als mit solchen Fußhupen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich weiß nicht, wann und wie Magda die ganzen Speisen produziert und gelagert hat … ihre Küche ist noch kleiner als meine und sie hat auch nur einen Kühlschrank, der immer voll ist. Das war eine logistische Meisterleistung, gegen die ich nicht anstinken kann. Auch mit der Dekoration von Speisen habe ich es nicht so. Bei mir kommen die Schüsseln auf den Tisch und Besteck dazu und fertig. Ich baue keine Türmchen (wie man das häufig in Kochsendungen sieht) und auch keine Tannenbäume. Bei uns geht es eher rustikal zu und das wird wohl auch so bleiben.&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 16 Nov 2024 12:33:00 +0100</pubDate>
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    <category>pocos</category>

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    <title>Mi, 13.11. und Do, 14.11.2024</title>
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    <author>nospam@example.com (Moni)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mittwoch:&lt;/strong&gt; Es regnet mal wieder! Nachdem uns ein paar schöne Tage vergönnt waren, ist jetzt wieder Schluss mit Lustig. Die neuen Dachelemente scheinen dicht zu sein, soweit man das bei Normalregen feststellen kann. Interessant wird es ja erst bei einem Sturzregen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Klaus holt Brötchen, Rosa kommt und frühstückt, dann legt sie los und wir fahren zum Einkaufen. Es soll Hähnchenfilets geben und Cofe-Gemüse dazu. Und natürlich Reis und Bohnen *mit den Augen roll*&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als wir zum Essen gerufen werden, hat Rosa die Hühnerteile nochmal längs aufgeschnitten und paniert. Es gibt also Hähnenschnitzel. Ein Filet ist übrig, das hat sie schon in eine Plastikdose verpackt. Wir sagen ihr, dass sie das auch noch irgendwie verarbeiten soll (wegen so einem kleinen Teilchen fange ich nicht an zu kochen!). Sie schlägt „Stroganoff“ vor und ich stimme zu. Als Stroganoff wird hier Fleisch mit Soße bezeichnet – egal um was es sich handelt. Hat mit dem eigentlichen Gericht Boeuf Stroganoff nichts zu tun. Auch das hat sie noch fabriziert und das fertige Fleisch wieder in die Dose gepackt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Überhaupt werden von ihr alle Reste (es bleiben immer welche, und wenn es nur zwei Kaffeelöffel voll sind) einzeln in kleine Plastikdosen verpackt. Im Kühlschrank sieht es dann aus, wie im Supermarktregal. Ich kippe dann alles zusammen und produziere daraus eine Restepfanne. … und darf dann fünf kleine Döschen spülen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Apropos spülen: Für zwei Personen ist das kein großes Problem, aber wenn wir Besuch zum Essen haben, nervt mich das schon gewaltig. Ich freue mich auf meine Spülmaschine zuhause!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Regen hat vormittags wieder aufgehört. Es war den restlichen Tag trübe, aber trocken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Donnerstag:&lt;/strong&gt; Gegen neun Uhr wollen die Dachmänner hier aufschlagen. Es wird natürlich etwas später, was aber einen guten Grund hat: sie mussten erst noch zum Flughafen! Poços hat einen kleinen Flughafen für Sportflugzeuge und/oder ganz kleine Maschinen. Sieht eher wie eine Puppenstube aus, hat aber alles, was man braucht. Dort landete am Morgen eine Maschine mit unseren fehlenden Dachteilen. Ich glaub‘ es nicht! Jetzt hat „Toldos Caldense“ (die Dachfirma) wohl doch Fracksausen, dass sie bei einem halb fertigen Dach kein Geld kriegen und haben in Luftfracht investiert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Arbeiter waren auch so clever, nur mit einem kleinen Lieferwagen zu kommen, der zu uns hochfahren darf. Als ich aus der Dusche kam, hatten sie die restlichen alten Elemente schon entfernt. Klaus hat sich lange mit einem der Arbeiter unterhalten (er spricht neben Englisch noch mehrere Sprachen, hat auch schon in verschiedenen Ländern der Welt gearbeitet) und hat wohl richtig Ahnung von seinem Job. Er hat Klaus genau erklärt, was sie da tun, wie sie das Dach abdichten und warum das alte Dach an den Rändern nicht wirklich dicht werden konnte. Julio Cäsar (so sein Name) hat auch sofort zugestimmt, die Abdeckung für die Regenrinne zu basteln und will auch im hinteren Bereich der Regenrinne noch ein Netz spannen. Das muss er aber erst noch besorgen; macht er dann wohl „nebenher“.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jedenfalls ist das Dach jetzt fertig, bezahlt und sieht klasse aus … und der erste Vogel hat auch schon drauf geschissen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Während die Männer zum Mittagessen waren, kam Adriana nach Hause und fragte an, ob sie für einige Zeit vor unserer Garage parken könne. Ein Fernsehteam hat sich für Dreharbeiten angesagt und benötigt den Platz in ihrer Garage. Oha, große Dinge passieren!&lt;br /&gt;
Der Grund ist, dass Adrianas Neffe und seine Freundin vor einigen Wochen ganz in unserer Nähe von einer Bürgerwehr krankenhausreif geschlagen wurden. Völlig ohne Grund, denen war einfach langweilig! Das Video von diesem Angriff kursierte im Internet. Diese Bürgerwehren sind eine unsägliche Hinterlassenschaft der Bolsonaro Ära. Die beteiligten Personen sind wohl bekannt.&lt;br /&gt;
Adriana und ihre Familie verfügen über zahlreiche Kontakte und werden auch nicht müde, diese anzuzapfen und den Fall publik zu machen. Der junge Mann wird inzwischen von Adrianas Mutter (also seiner Oma) gepflegt und lernt nun mühsam wieder laufen. Die Freundin hat weniger abgekriegt und ist schon wieder fit. Sie (so vermuten wir) wurde auch im Außenbereich vor der Garage interviewt. Bzw. es wurde versucht, sie zu interviewen. Die Nachbarsköter haben das mitgekriegt und dermaßen gebellt, dass das Ganze abgebrochen und ins Haus verlegt werden musste. Am Sonntag soll der Beitrag im TV zu sehen sein. Wir hoffen, dass Adriana den genauen Sendetermin noch bekannt gibt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es war jedenfalls ordentlich was los hier am Donnerstag. Marcio kam auch noch angelaufen und überbrachte einen Beutel mit mehreren Dosen Halspastillen. Die hatte Klaus vor weniger als einer Stunde in der Drogaria bestellt und zack, schon waren sie da. Es gibt Dinge in Brasilien, die funktionieren hervorragend!&lt;br /&gt;
Die Pastillen werden wir mit nach Deutschland nehmen. Die sind zwar sehr teuer hier, aber immer noch deutlich billiger als die Halstabletten, die ich zu Hause kaufe.&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 15 Nov 2024 12:58:00 +0100</pubDate>
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    <title>Mi, 06.11.2024</title>
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    <author>nospam@example.com (Moni)</author>
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    &lt;p&gt;Mein mulmiges Gefühl vom Vorabend hat sich leider bestätigt. Der orangefarbene Bulldozer rollt bald wieder durch die Welt und macht vor nichts und niemandem halt. Mein Respekt vor der Weltmacht und seinen Wählern schrumpft immer mehr. Ich kann nicht begreifen, wie man den Aussagen eines solchen Großmauls Glauben schenken kann und wenn ich höre, wie begeistert seine Fans – insbesondere Frauen – sind, kriege ich spontan einen Kackreiz.&lt;br /&gt;
Oh Mann, womit haben wir das verdient?&lt;br /&gt;
Deppen gibt’s leider überall. Auch in Deutschland und in ganz Europa haben wir genug Leute, die vermeintlichen Heilsbringern hinterherlaufen. Der Herrgott könnte mal wieder ein Wunder machen!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anderes Thema: Heute ist Feiertag; Poços de Caldas hat Geburtstag. Den 152sten, wenn ich richtig informiert bin. Das wird normalerweise groß gefeiert und nur ganz wenige Geschäfte haben geöffnet. Wir sind hier schon so manches Mal um sieben Uhr von Trommelgruppen geweckt worden, die durch die Straßen ziehen. Das blieb heute – vermutlich wetterbedingt – aus. Es regnet zwar gerade nicht, aber die Wolkendecke geht bis runter zu den Dächern der Hochhäuser. Der Rest der Landschaft ist einfach weg; unseren Christo auf dem Berg haben wir schon seit Tagen nicht mehr gesehen.&lt;br /&gt;
Nach meinem Mittagsschlag: Großes Erstaunen – Sonne und etwas blauer Himmel. Der Christo ist auch wieder aufgetaucht. Das neue Wetter hält aber nicht lange; schon in der Nacht fängt es wieder an zu regnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tja, und am Abend dann der nächste Gongschlag.: Die deutsche Ampel ist jetzt auch Geschichte! Gott sei Dank, möchte man sagen. Der Lind.er mit seinen Eskapaden geht mir schon lange auf den Zeiger! Der ist jetzt erst einmal weg vom Fenster. Bleibt abzuwarten, ob er und seine Partei bei der vorgezogenen Neuwahl die 5%-Hürde noch einmal schaffen, oder ob sie gänzlich in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Vermissen würde ich sie nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es wurde jedenfalls wieder ein langer Fernsehabend und als wir endlich im Bett waren, war für mich an Schlaf nicht zu denken. Bis um drei Uhr habe ich mich im Bett herumgewälzt und war schon um halb sechs wieder wach. Auch der Donnerstag verspricht, ein toller Tag zu werden!&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 10:30:00 +0100</pubDate>
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    <title>Sa, 02.11. und So, 03.11.2024</title>
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    <author>nospam@example.com (Moni)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Samstag:&lt;/strong&gt; Um halb neun saßen wir schon im Auto. Wir hatten nur schnell einen Kaffee bzw. Tee und wollten unterwegs – wir waren beide noch satt vom Italiener – frühstücken. Wir waren heilfroh, antizyklisch unterwegs zu sein; lange Autoschlangen wälzten sich Richtung Meer. Unsere Fahrtrichtung war frei und wir kamen gut voran.&lt;br /&gt;
Die erste Raststätte, die wir anfuhren, war total überfüllt, so dass wir nur eine kurze Pinkelpause eingelegt haben. Bei der nächsten gab es dann ein kleines Frühstück. Gut 1 ½ Stunden lagen noch vor uns bis zu dem Super-Supermarkt, den wir anlaufen mussten, weil zu Hause der Kühlschrank ja leer war. Klaus hatte Bedenken, dass der wegen des Feiertags geschlossen sein könnte, aber nix da. Supermärkte haben hier immer auf und er war auch rappelvoll mit Einkaufswütigen. Wir brauchten nur ein bisschen Brot, Wurst und Käse sowie Obst und waren schnell durch. Die letzte halbe Stunde bis nach Hause saßen wir auf einer Arschbacke ab.&lt;br /&gt;
Am Tor zum Condominium wurden wir erst einmal ausgebremst, weil es sich wieder einmal nicht öffnen ließ. Wie ich dieses Scheißtor hasse!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Plötzlich ging es dann doch, allerdings nicht mit unserer Fernbedienung, sondern mit Adrianas. Sie kam von oben angefahren und erklärte Klaus, dass irgendeines der superschlauen Jungs aus Haus Nr. 3 eine neue Fernbedienung programmiert habe und nun alle anderen nicht mehr funktionieren. Dudu (Adrianas Sohn) würde unsere Fernbedienungen neu programmieren – der kann das nämlich richtig. Immerhin waren wir jetzt drin. Klaus hat sich noch kurz geärgert, dass da jeder Depp im System rummengen kann und solche Fehlschüsse nicht in der WhatsApp Gruppe gepostet werden. Jeder Mist wird da eingestellt, aber die wirklich wichtigen Dinge erfährt man nur zufällig. Sehr brasilianisch!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Auto war schnell ausgeräumt und wir hatten Hunger. Also haben&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;wir um 15.00 Uhr die Brötchen vertilgt, die eigentlich fürs Abendessen gedacht waren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Klaus hat sich noch kurz mit Eduardo unterhalten; die wollen am Abend in den Kurzurlaub starten (von ihm bzw. seiner Frau hatten wir den Tipp mit dem Ressort erhalten).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Uns hat es dort sehr gut gefallen und die Strecke ist gut ausgebaut. Die kann man auch für nur ein paar Tage gut managen. Da werden wir wohl nochmal hinfahren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Wetter in Poços de Caldas ist so, wie wir es verlassen haben: Nebel und Regen. Die Temperaturen sind mit 22° C aber sehr angenehm.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als Abendessen gab es Pommes und die letzten drei Frikadellen aus der Tiefkühltruhe. Mikrowelle UND Airfryer gleichzeitig waren wohl ein bisschen viel für die Elektrosicherung. Sie verabschiedete sich und tauchte den Küchenbereich in tiefes schwarz. Das Problem war aber schnell behoben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sonntag:&lt;/strong&gt; Ich habe im eigenen Bett sehr gut geschlafen und war um sechs Uhr schon wieder putzmunter. Sonntag, 6.00 Uhr – wie doof ist das denn?&lt;br /&gt;
Egal, ich habe mir einen Kaffee gemacht und die Waschmaschine in Betrieb genommen. Bei dem Wetter – es regnet immer noch oder schon wieder – brauchen die Handtücher wahrscheinlich drei Tage um trocken zu werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heute Vormittag wollen wir noch schnell zum Markt fahren, die haben ja auch sonntags auf. Frischkäse wollen wir kaufen und Hackfleisch (ich muss neue Frikadellen produzieren) und außerdem habe ich mal wieder Lust auf Nudeln mit Bolognese Soße. Die wird es wohl heute geben. Ein paar Vorräte wären auch nicht schlecht, weil ja ab Dienstag die Leute für das Terrassendach kommen wollen. Ich bin gespannt, wie das bei Regen vonstattengehen soll.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Markt und im Supermarkt war es rappelvoll. Der Sonntag ist wohl der Haupteinkaufstag! Im Markt ist das normal, da kaufen am Wochenende die Touristen die Süßigkeiten und den Käse weg (wir haben aber noch einen Frischkäse bekommen!). Im Supermarkt sind eher die Einheimischen, die als ganze Clans auftreten oder zumindest als Paare. Einer steht schon an der Kasse an, während der andere aus den umliegenden Regalen noch schnell ein paar Sachen zusammen grapscht. Wir staunen; normalerweise gehen wir sonntags ja nicht einkaufen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aus Langeweile vertreibe ich mir die Zeit und gucke in anderer Leute Einkaufswägen. Das Paar vor uns hat sage und schreibe 15kg Reis im Wagen und mir ist völlig unklar, was man mit so viel Reis anfängt.&lt;br /&gt;
Ich komme zu Hause mit 500g gut übers Jahr! Hier kaufen wir am Anfang des Urlaubs eine 2kg Packung (kleinste Verpackungseinheit), der dann von Rosa immer mittwochs zubereitet wird. Sie hat die Menge aber schon reduziert, nachdem sie mitbekommen hat, dass trockener Reis nicht mein Ding ist. Auch die Bohnenmenge wurde inzwischen erheblich reduziert. Auch da reichen uns 2kg und den Rest bekommt sie mit, wenn wir hier abhauen. Je weniger sie hier von dem Zeug verkocht, desto mehr kann sie mit nach Hause nehmen. Das ist der Deal!&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 04 Nov 2024 10:55:00 +0100</pubDate>
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    <title>Fr, 01.11.2024</title>
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    <author>nospam@example.com (Moni)</author>
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    &lt;p&gt;Der letzte Urlaubstag! Fünf Tage sind schon ein bisschen zu kurz für richtige Erholung, aber andererseits sind wir auch nicht so die „am Strand Lieger“. Eine Woche am Meer ist für uns genug und irgendwelche Sehenswürdigkeiten gibt es hier auch nicht.&lt;br /&gt;
Eigentlich ist ja auch Poços unser Urlaub vom Alltag und da passiert auch immer irgendwas … geplant oder ungeplant.&lt;br /&gt;
Ich werde also morgenfrüh unseren Koffer packen und hoffen, dass über Nacht die Badesachen und Strandlaken trocken werden. Die letzten Sachen – wie unser Bettzeug - wandern dann in die IK.A-Plastiktasche, die ich nach wie vor super praktisch finde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heute Vormittag wollen wir nochmal zum Strand und mittags nochmal an den Pool. Obwohl … vielleicht mache ich doch lieber einen Mittagsschlaf. Die letzte Nacht war mir nicht viel Schlaf vergönnt. Der Herr Gatte hat ziemlich randaliert und war auch durch mehrmaliges Anschubsen nicht zu beruhigen. Um halb sechs habe ich entnervt aufgegeben und ihm auch meine 30 cm Platz auf der Matratze überlassen.&lt;br /&gt;
Ich freue mich auf mein Bett in Poços: einen Meter Platz für jeden und eine eigene Decke. Der pure Luxus!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den Strand und das Meer haben wir noch einmal mit allen Annehmlichkeiten genossen: Ein kleines Käsespießchen, eine frische Kokosnuss, Caipirinha und eine halbe Portion Garnelen. Hmmm, lecker! Eine Runde in die Wellen springen und anschließend eine Runde richtig schwimmen im Pool. Dann duschen und noch ein bisschen relaxen. Am Abend sind wir noch einmal zum Italiener. Diesmal hatten wir eine Portion Tintenfisch-Carpaccio, eine kleine Pizza sowie Tiramisu. War wieder alles sehr gut; nur der Nachtisch war mir zu süß, aber mit einem Espresso ging es.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Lokal war diesmal sehr gut gefüllt und damit stieg natürlich auch der Lärmpegel ganz ordentlich. Aus dem Umland nutzen wohl viele das Ressort als Wochenenddomizil. Auch unsere Tiefgarage ist deutlich mehr gefüllt, als die letzten Tage. Wird Zeit, dass wir hier abhauen!&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 10:32:00 +0100</pubDate>
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    <title>Mo, 28.10. und Di, 29.10.2024</title>
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    <author>nospam@example.com (Moni)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Montag:&lt;/strong&gt; Wir starten pünktlich um neun Uhr bei leichtem Nebel in Poços. Die Fahrt ist angenehm, nicht allzu viel Verkehr auf den Straßen, keine Unfälle, keine Staus. Irgendwo zwischen Campinas und São Paulo fassen wir bei „Frango Assado“ (der Autobahn-Raststätte, die hier am häufigsten vertreten ist) Essen. Hier gibt es ein ansprechendes Kilo-Buffet, alles ist sehr sauber und ordentlich und es schmeckt auch gut.&lt;br /&gt;
1 1/2 Stunden Fahrtzeit liegen noch vor uns und um São Paulo herum wird der Verkehr naturgemäß dichter. Wir kommen aber gut durch. Nur auf der Strecke von der Höhe runter zum Meer gibt’s eine Baustelle und wir müssen kurz warten. Nebel auch hier; vom Meer ist nichts zu sehen. Wir erreichen „Riviera de São Lourenço“ in der angegebenen Zeit und fühlen uns in einer anderen Welt.&lt;br /&gt;
Breite, ordentliche Straßen, sehr gepflegte Grünanlagen, ein Einkaufscentrum … alles wie geleckt! Wir finden unser Quartier, bekommen bei der Verwaltung ein Armbändchen verpasst sowie ein Schild, das an den Rückspiegel gehängt werden soll und zum Rein- und Rausfahren sowie zum Parken berechtigt. Unter den einzelnen Häusern befinden sich Tiefgaragen, so dass die Straßen praktisch autofrei sind.&lt;br /&gt;
Wir haben einen Code, mit dessen Hilfe wir an den Schlüssel für unser Appartement kommen. Das funktioniert alles prima. Wie Wohnung verfügt über zwei Schlafzimmer mit jeweils einem Doppelbett, von denen eins allerdings mit einem Kinderbett überbaut ist. Wir entschließen uns nun doch, gemeinsam zu schlafen. Keiner von uns hat Lust, unter dem Hochbett zu schlafen und sich noch um die stabile Leiter für eben dieses winden zu müssen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich beziehe also unser Bettchen und bin ganz froh, auch unsere eigenen Kissen mitgenommen zu haben. Hier gibt es zwar massenhaft Kissen, aber die sind alle nicht so, dass ich mein Haupt darauf betten möchte. Danach wird der Koffer ausgepackt, während Klaus sich mit dem Fernseher beschäftigt und den für unsere Bedürfnisse einrichtet. Der Fernseher befindet sich in dem kleinen Wohnzimmer. Hier gibt es auch einen Esstisch für vier Personen, die Küche ist mit einem Tresen und zwei Barhockern vom Wohnzimmer abgegrenzt. Hinter der Küche gibt es die „Kammer des Schreckens“ mit Waschmaschine, Putz- und Reinigungsutensilien und einem Regal, auf dem allerhand Material abgestellt ist. Der Eigentümer der Wohnung kommt wohl auch gelegentlich und nutzt sie selbst. Das Regal erinnert an unseren Keller zu Hause, wo alles abgestellt wird, was in der Wohnung gerade nicht genutzt wird. Bei der ersten Begehung geht auch sofort die Glühbirne kaputt, was aber nicht stört, weil ich diese Kammer nicht wieder betreten werde. Ansonsten ist die Wohnung geschmackvoll eingerichtet, auch wenn manche Möbelteile ihre beste Zeit schon hinter sich haben. Vor dem Wohnzimmer gibt es einen kleinen Balkon mit Stühlen und einem Tisch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir machen einen ersten Rundgang und suchen den Erholungsbereich. Der Pool ist sehr groß, es gibt ein separates Kinderbecken sowie ein extra Becken für Ballspiele. In einem Gebäude befindet sich eine Sauna, ein Gymnastikraum, eine Spielhölle, Toiletten, Tennisplatz sowie verschiedene Grillbereiche, jeweils mit Küchenzeile und allem Pipapo. Der Pool ist wegen Wartungsarbeiten gerade für zwei Tage geschlossen, was uns schon etwas ärgert. Aber gut, wir befinden uns außerhalb der Saison und wir scheinen auch ziemlich allein in der Anlage zu sein. Wir suchen den Durchgang zum Privatstrand und finden den auch, ist allerdings zu. Später erfahren wir vom Pförtner, dass es dort einen Knopf zum Öffnen der Türe gibt. Den haben wir wohl übersehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da wir noch ein paar Sachen fürs Frühstück benötigen, fahren wir zum Shoppingcenter. Hier das übliche: Läden, die wir nicht brauchen, Selbstbedienungsrestaurants und ganz versteckt auch einen kleinen Supermarkt, der aber gut sortiert ist. Wir kaufen Wasser, Brot, Butter und ein bisschen Obst. Damit können wir das Frühstück bestreiten. Den Rest haben wir dabei. Ein paar Dosen Bier wandern noch in den Einkaufskorb und eine Pulle Cachaça „Salinas“, der sich auch pur gut trinken lässt. Wir verkosten ihn beim Heimkommen aus Espressotassen. Schnapsgläser gibt es nicht, obwohl der Eigentümer der Wohnung auch kein Kostverächter zu sein scheint. Ein paar angebrochene Pullen (Whisky, Campari und Portwein) stehen in der Küche und drei Flaschen Wein liegen auch im Regal.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf dem Heimweg haben wir noch versucht, mal ans Meer zu kommen, aber hier ist alles mit Häusern zugebaut und die scheinen auch alle ihre Privatstrände zu haben. Sehr schade! Überhaupt ist alles wie geleckt, eine Kunststadt. Wunderschön zwar, aber gesichtslos. Es gibt keine Kneipen, keine Ramschläden, kein urbanes Flair. Nur Immobilienmakler gibt es zuhauf. Ein Restaurant haben wir gefunden, das recht ansprechend aussah und laut Internet soll es ein weiteres geben, das überwiegend Fischgerichte bietet. Das müssen wir aber erst noch finden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dienstag:&lt;/strong&gt; Die erste Nacht im Hab-mich-lieb-Bettchen ging ganz gut. Ich war so platt, dass ich ziemlich schnell eingeschlafen bin. Ich war kurz wach, als Klaus ins Bett kam, habe aber insgesamt recht gut geschlafen, zumindest bis halb fünf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Himmel ist noch ein bisschen verhangen, aber es verspricht, recht schön zu werden. Die Temperaturen sind angenehm.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach dem Frühstück fahren wir ein bisschen durch die Gegend, gucken uns die zwei Restaurants von Außen an, die Klaus im Internet gefunden hat und fahren dann ein Stück die Küstenstraße entlang. Vom Meer ist nichts zu sehen, weil die Küste zugebaut ist mit weiteren Ressorts bzw. durch Bäume und Sträucher verdeckt ist. Noch nie war ich so dicht am Meer, ohne es sehen zu können.&lt;br /&gt;
Irgendwann kommen wir in einer normalen brasilianischen Stadt an. Hier gibt es einen öffentlichen Strand, einen Campingplatz und normale Geschäfte. Die Seitenstraßen sind nicht geteert. In einem vermeintlichen Shop für Campingartikel (der sich als Baumarkt herausstellt) kaufen wir eine Astschere, um unsere stetig größer werdenden Palme auch zukünftig von ihren alten Wedeln befreien zu können. Man muss hier kaufen, wenn man fündig wird!&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg kehren wir in einem Fischlokal ein, das im Internet hoch gelobt wird. Klaus futtert ein Dutzend Austern und anschließend teilen wir uns noch eine Portion frittierte Garnelen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wieder zu Hause angekommen, ziehen wir uns um und gehen den kurzen Weg zum Strand. Drei oder vier Familienclans sitzen jeweils unter Schirmen zusammen, ansonsten ist der Strand – abgesehen von einigen Tauben und sonstigen Vögeln - leer. Das übliche Strandleben mit Buden und fliegenden Händlern findet hier nicht statt. Ist wohl noch zu früh im Jahr und für die paar Hanseln in der Anlage rentiert sich der Aufwand auch nicht. Etwas entfernt gibt es eine Bude, die lauwarmes Heineken verkauft und auch ein paar frittierte Gerichte anbietet. Klaus testet das Wasser, das recht angenehm temperiert ist. Schwimmen ist aber wegen der Strömung nicht möglich. Der Bademeister auf seinem Hochsitz hat wohl seine Berechtigung. Zwei Eisverkäufer jagen sich gegenseitig die Kundschaft ab und nach einiger Zeit kommt sogar jemand vorbei und bietet lustlos Strandtücher feil. Ein paar Kids spielen Ball. Mehr zu gucken gibt es nicht; nur noch das Meer. Das Wetter hat sich inzwischen für Bewölkung entschieden und um halb fünf fangen Bedienstete an, die Stühle und Schirme auf einen Wagen zu packen und den Strand abzuräumen. Ordnung muss sein, auch hier! Wir wollten eh gerade zurück gehen und die Strandnachbarn packen auch zusammen.&lt;br /&gt;
Am Abend fahren wir nochmal ins Einkaufscentrum, Essen was und stürmen noch einmal den Supermarkt. Brot fürs Frühstück, noch ein paar Dosen Bier (den nächsten Strandtag werden wir mit Kühltasche bestreiten) und ein paar Plastik-Kaffeelöffel, weil es in der Wohnung keine gibt.&lt;br /&gt;
Den Abend verbringen wir mit Karten spielen und vor dem Fernseher.&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 10:46:00 +0100</pubDate>
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    <title>So, 20.10. bis Di, 22.10.2024</title>
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    <author>nospam@example.com (Moni)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sonntag:&lt;/strong&gt; Wir wollen zum Rodizio und sind mit Mike und Gisele im „Pampas“ verabredet. Da man hier bis zur Erschöpfung essen kann, haben wir aufs Frühstück verzichtet und sind entsprechend hungrig. Wir gehen zum Buffet und während wir Teller fassen, wandert der Blick schon mal über das Angebot, von dem man nur einen Bruchteil überblicken kann, weil das Buffet rund angeordnet ist. Ich sehe ein ganzes Spanferkel und kann nicht widerstehen. Ich picke mir ein kleines Stückchen raus und belade meinen Teller mit Salat, Lachscarpacio, einem Sushiteilchen, Spargel, Palmito, Wachteleiern und diversen anderen Köstlichkeiten. Dazu noch eine Mini-Brotscheibe, damit es nicht so maßlos aussieht. Die anderen tun es mir gleich und wir alle sind begeistert von der Auswahl und Qualität der Speisen.&lt;br /&gt;
Meine Mitesser lassen sich, sobald sie etwas Platz auf dem Teller freigeschaufelt haben, diverse Fleischstücke reichen. Ich entscheide mich für einen weiteren Vorspeisenteiler mit Fisch und greife nur bei Knoblauchbrot und Grillkäse zu, die ebenfalls von Kellnern an den Tisch gebracht werden. Gut gesättigt war ich eigentlich schon nach der ersten Vorspeise, aber für 99 Reais (rund € 16) pro Person kann man sich schon mal ein bisschen quälen. Erst ganz zum Schluss habe ich mir noch ein Scheibchen Filet Mignon reichen lassen. Dann war es aber auch gut, schließlich wartete ja auch noch die Nachtisch-Abteilung auf uns. Da mir die Desserts hier meist zu süß sind, war es für mich nur ein winziges Stück Puddim und ein Löffelchen Creme de Maracuja, die auch sehr lecker ist und gut rutscht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Danach ging nichts mehr, nur noch Mittagsschlaf! Totales Fresskoma! Abendessen war ersatzlos gestrichen und auch am nächsten Morgen waren wir noch nicht so richtig hungrig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Montag:&lt;/strong&gt; Es wurde dann ein spätes Frühstück und so richtig gerissen haben wir an dem Tag auch nichts. Ich habe ein bisschen genäht, Klaus hat am PC rumgekruschelt. Er beschäftigt sich gerade damit, das Haus einschließlich Mobiliar in 3D auf den Computer zu kriegen. Keine Ahnung, für was das gut ist, aber es macht ihm offensichtlich Spaß und wer weiß, für was man es mal gebrauchen kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dienstag:&lt;/strong&gt; Wir fahren nach Campinas. Leroy Merlin (der Baumarkt) ist unser erstes Ziel. Hier finden wir tatsächlich einen großen Blumentopf für den Gummibaum, einen neuen Klodeckel fürs Gäste-WC (der alte war so ein billiges Wackelding, der mir schon seit Jahren auf den Geist ging), eine Plastikbox für den Vorrat an Orangen (Rosa hatte dafür unser Tablett missbraucht) und noch ein paar Kleinteile. Danach zum Shoppingcenter. Dort haben wir bei „Outback“ zu Mittag gegessen und wollten dann zu Etna, dem IK.A-Verschnitt. Dort gibt es ganz nette Dekoartikel bzw. gab es, weil der Shop inzwischen verschwunden ist. Damit ist das Shoppingcenter für mich auch erledigt. Klamotten kaufe ich nicht, Schuhe gibt’s nur in kleinen Größen, eine Brille habe ich und Schmuck auch. Mehr haben diese Konsumtempel eh nicht zu bieten. Außerdem tobt da schon das Weihnachtsgeschäft; ganze Bereiche sind abgesperrt und werden in Weihnachtswunderwelten umgewandelt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beim Rausfahren aus dem Gelände sind wir noch an zwei neuen Gebäuden vorbeigekommen: Einem Baumarkt und einem Möbel/Dekogeschäft. Beide machen von außen einen guten Eindruck. Vielleicht fahren wir beim nächsten Mal direkt hier her und sondieren mal das Angebot.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf dem Heimweg passieren wir die Stadt mit dem Super-Supermarkt und halten auch dort noch einmal. Ich bin eigentlich schon viel zu platt, um den Laden genießen zu können. Shoppen ist wirklich nicht mein Ding. Wir kaufen ein bisschen Obst, Getränke, Wurst und Käse. Für die Fleischtheke habe ich keinen Nerv mehr. Wir beschließen, am Mittwoch noch mal schnell in Poços zum Supermarkt zu fahren und Fleisch einzukaufen, auf das Rosa daraus ein köstliches Mittagessen zubereiten kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Endlich wieder zu Hause angekommen, zischen wir erstmal ein kaltes Bier, essen noch eine Kleinigkeit, gucken Nachrichten und liegen um 22.00 Uhr total k.o. m Bett.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 23 Oct 2024 13:55:00 +0200</pubDate>
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